Kunstgalerie: Galerietypen & Geschichte

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Unter einer Kunstgalerie versteht man einen Raum, der hauptsächlich für die Ausstellung von Kunstwerken genutzt wird. Die Galerie ist meist ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das von einem Galeristen, der auch Künstler sein kann, betrieben wird.

Die verschiedenen Galerietypen
Kunstgalerien kann man in verschieden Typen unterteilen. Es gibt Galerien, die sich auf eine bestimmte Epoche spezialisiert haben, wie den Realismus, den Expressionismus oder die Pop-Art. Andere Kunstgalerien bevorzugen nur Kunst aus einer bestimmten Region und stellen deshalb nur italienisch, afrikanische oder mexikanische Kunst aus. Wenn der Galerist sich zeitlich und regional nicht festlegen möchte, kann er sich auch auf ein bestimmtes Medium spezialisieren, wie Möbel, Schmuck, Gemälde oder Keramik.

Eine kurze Geschichte der Kunstgalerien
Die Geschichte der Kunstgalerie beginnt in den Uffizien in Florenz. Seit dem 16. Jahrhundert wurde in der so genannten Galeria im Obergeschoss Kunst ausgestellt. Ab den 18. Jahrhundert wurde dann in den neuen Schlössern immer öfter ein langer Gang mit großen, Lichtdurchfluteten Fenstern auf der einen Seite angelegt. Hier konnten dann Gemälde, vor allem Portraits der Schlossbesitzer, aufgehängt werden. Prägend für den Begriff der Galerie war jedoch die Grand Galerie des Louvre, in ihr wurden das erste Mal bedeutende Gemälde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine eigenständige Galeriekultur entwickelte sich aber erst im Laufe des 19. Jahrhundert, seit dem haben auch unbekannte Künstler die Möglichkeit ihre Bilder der Öffentlichkeit auszustellen.

 

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